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User Experience Management-Methoden

Entwicklung
- Visualisierung von Handlungsabläufen durch Nutzungs- Workflows -
  • Beschreibung:
    Ein strukturierter Beitrag zum Ansatz des Empathischen Design (siehe auch Beitrag rechts "Was ist eigentlich Empathisches Design?"): Aufgaben und Ziele der Nutzer sowie die verschiedenen Wege, um diese zu erreichen, werden in strukturierter Form dargestellt.

  • Urheber:
    Unbekannt

  • Ziele:
    Entwickler, Designer, Redakteure und Produktmanager sollen im Voraus erkennen können, auf welche Weise genau die Mitglieder der Zielgruppe typische Ziele erreichen. So können die Projektverantwortlichen und Entwicklungsteams während der Produkt-Konzeptionierung und -Entwicklung auf sehr realistische Art wichtige Interaktionsanforderungen vorherbestimmen:

    Auslöser des Produkterwerbs und dessen Nutzung,
    mögliche Abweichungen von Standard-Vorgehensweisen,
    exakte Plazierung und Qualität von Informationen, die für
    einen weiteren oder anderen Zwischenschritt benötigt
    werden,
    detaillierte Produkt- und Interaktionsmerkmale sowie
    andernfalls unerkannt bleibende Bedürfnisse der Nutzer.

  • Besonderheiten:
    Wie auch die Methode der "Personas" zielen Nutzungs-Workflows darauf ab, die Ergebnisse des Produktanforderungs-Managements in spezifische Einzelheiten des Produkt-Designs umzusetzen.

    Während "Personas" entwickelt wurden, um auf hoher Ebene einen globalen Überblick über einen "typischen Tagesablauf" im Leben eines repräsentativen Zielgruppenmitglieds zu erhalten, sind die Flussdiagramme der Nutzungs-Workflows die wirksamste verfügbare Methode zur Darstellung von Zielen der Nutzer in Verbindung mit speziellen Produkteigenschaften und Interaktions-Details auf einer detaillierten "Schritt-für-Schritt"-Ebene.

    Der technisch-analytische Charakter von Nutzungs-Workflows macht diese zu einer speziell für Ingenieure, Entwickler und Techniker geeigneteren Methode als die eher allgemein-emotional gehaltenen "Personas".

  • Beantwortete Fragen :
    Welches sind die genauen Wege, die unsere Zielgruppe
    hauptsächlich zum Erreichen ihrer wichtigsten Ziele verfolgt?
    Berücksichtigt und unterstützt unser Produkt diese Wege?
    Macht unser Produkt das Leben von Menschen auf neue
    Weise angenehmer, leichter und reicher, oder haben wir nur
    das Rad neu erfunden?
    Bieten wir unseren Hauptnutzern sämtliche Informationen, die
    sie benötigen, um ihre Ziele am rechten Ort, zur rechten Zeit
    und in angemessener Qualität zur erreichen?
    Bei welchen Zwischenschritten während der Nutzung unseres
    Web-Portals werden unsere Kunden Cross-Selling-Angebote
    und andere Werbung nicht als zeitraubende Spam, sondern
    als nützliche Information bewerten?
 

[ Nutzungs-Workflow eines Online-Shops (stark vereinfacht) ]

 
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Was ist eigentlich...
 

...Empathisches Design?
Der Begriff empathisch (aus dem Griechischen: mitfühlen) beschreibt die Fähigkeit, sich in die Lage einer anderen Person zu versetzen, seine/ihre Gefühle zu teilen und auf diese Weise Verständnis und Verhalten des anderen Menschen zu begreifen.
   Empathisches Design soll Firmen dazu verhelfen, Produktverbesserungen im kundeneigenen Umfeld durchzuführen, indem Bedürfnisse erkannt und angesprochen werden, die für die Projektverantwortlichen und Mitarbeiter nicht unbedingt ersichtlich sind.
   Auf diese Weise sollen durch Nutzer entdeckte neue Nutzungsmöglichkeiten bestehender Produkte entwickelt wie auch aufgedeckte Probleme behoben werden.
   Dazu wird in folgenden fünf Schritten vorgegangen:
- Kundenbeobachtung,
- Datensammlung mittels visueller,
   auditiver und sensorischer
   Erhebungen,
- Datenanalyse,
- "Brainstorming", und die
- Entwicklung von Prototypen
   möglicher Lösungen.