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User Experience Management-Methoden

Produkt-Optimierung
- Vor-Ort-Beobachtung von Endkunden und Nutzern -
  • Beschreibung:
    Qualitative Methode zur direkten (durch ausgebildete Experten) bzw. indirekten (durch die Nutzer selbst) Beobachtung der Nutzer-Aktivitäten im Alltag. Die Methode kann für Zwecke der Marktforschung sowie zur Produktentwicklung und -erprobung verwendet werden.

  • Urheber:
    Unbekannt

  • Ziele:
    Identifizierung kontextueller Rahmenbedingungen Opens additional javascript window,
    die sogar den Nutzern selbst unbekannt bzw. durch
    langzeitliches "Einschleifen" von Handlungsabläufen nicht
    mehr bewußt sind.
    Überprüfung von Ergebnissen der Endkunden- und
    Nutzerforschung, die durch indirekte Marktforschungs-
    Methoden (z. B. Online-Fragebögen) oder Labor-Testreihen
    zur Beobachtung der Wechselwirkung und gegenseitigen
    Beeinflussung von Zielgruppe und Produkt gewonnen wurden.

  • Nutzen:
    Die Komplexität des täglichen Lebens kann sichtbar gemacht und in Marktforschung und Produktdesign berücksichtigt werden.

  • Besonderheiten:
    Menschen sind oft derart in ihren täglichen Gewohnheiten verhaftet, daß sie einfach nicht mehr in der Lage sind, Einzelheiten und kontrollierende Randbedingungen ihrer Aktivitäten zu beschreiben.
    Aufgrund der mit unseren Vor-Ort-Besuchen verbundenen Beobachtung durch neutrale Dritte ist diese Methode ein wichtiges Hilfsmittel, um die Selbstwahrnehmungs-Lücke der Nutzer zu schließen. Diese wird in der Standard-Marktforschung häufig ignoriert oder missachtet, was dann zwangsläufig Validitäts-Problemen der Analyseergebnisse führt.

    Weiterhin kann die Vor-Ort-Beobachtung zur Überprüfung von Untersuchungsergebnissen der Nutzerbeobachtung aus stationären Testlabors dienen.
    Da in diesen Labors "störende" Umweltbedingungen (wie beispielsweise das Wetter, Dunkelheit oder blendendes Licht, starke Vibrationen bestimmter Anlagen, laute Geräusche) fast automatisch ausgeschlossen sind, führt diese notwendige Eliminierung von Faktoren des realen Lebens manchmal zu einer Minimierung der Gültigkeit derartiger, in irrealer Umgebung gewonnener Forschungsergebnisse.

    Beobachtungen vor Ort beheben diese Mängel an der Gültigkeit und Aussagekraft von Standard-Marktforschungs- und Usability-Methoden und führen so zu realistischen Anforderungen an das Produkt - um so mehr, wenn mobile Beobachtungseinrichtungen eingesetzt werden.

    Unsere Interaktions-Labors Opens additional java script window bieten sowohl stationäre als auch mobile Einrichtungen zur Zielgruppenbeobachtung.

  • Beantwortete Fragen :
    Unter welchen Bedingungen arbeitet und lebt unsere
    Zielgruppe?
    Was bedeutet dies für unser Produkt- und
    Kommunikationskonzept?
    Reflektieren die Ergebnisse unserer Marktforschung das
    Alltagsleben unserer Zielgruppe?
    Wie schneidet unser Produkt oder Prototyp am realen
    Arbeitsplatz oder im Zuhause unserer Kunden ab?
 
 
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Strategische Planung Forschung Optimierung
Was ist eigentlich...

...User Experience?
Erweiterte Usability-Sichtweise, geprägt von Apple-Computers Mitte der 80er Jahre.
   Demnach gehen bei Produkten neben der Nutzungssqualität an sich auch Erfahrungen mit der Verpackung, der Gebrauchsanleitung, dem Lieferservice, dem Kundendienst etc. als Qualitätskriterien in die Bewertung des Kunden bzw. Nutzers ein.
   User Experience berücksichtigt daher auch Aspekte der Erfahrungen mit einem Produkt, die über die "reine" Nutzung hinaus gehen, bzw. ihr vorgeschaltet sind.

 
 

...Usability?
Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit eines beliebigen Produkts oder einer Dienstleistung.
   Gemäß der ISO-Norm 9241-11 ist Usability das "Ausmaß, in dem ein Erzeugnis von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Handlungskontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen".

 
 

...Ergonomie?
Die Ergonomie (von griech. "ergon" (Arbeit, Werk) und "nomos" (Gesetz, Regel)) ist die Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzern und Objekten.
   Ein Ziel der Ergonomie ist die Anpassung der Arbeitsbedingungen und Werkzeuge an den Menschen.
   Dazu werden Tätigkeiten und Leistungen unter Einbeziehung subjektiver und objektiver Faktoren und Prozesse analysiert und optimiert.
   Erste Ergonomie-Ansätze gab es in Deutschland durch das Bauhaus, als "Geburtsstunde" der Ergonomie kann aber der 2. Weltkrieg angesehen werden.

 
 

...Human Factors?
Human Factors ist ein synonymer Begriff für Ergonomie. Er ist vor allem im Anglo-Amerikanischen Kulturraum gebräulich.